Nach den Regentagen vor unser Abfahrt, meinte es das Wetter in Deutschland gut mit uns. Auf schoenen

Radwegen sind wir Richtung Sueden gefahren. Es ist gerade Erntezeit.

Man denkt gar nicht, wie schön Deutschland ist. Wir sind eine Zeit lang den Weser-Radweg unterwegs gewesen, sehr viel los, hübsche Orte, wir zum Beispiel Holzminden. Es war aber in der Zeit auch sehr heiß und ich hab die Wakenitz vermisst.
In Höxter stießen wir dann auf den Europa Radweg 1, der uns gen Westen führte und wo ich die ersten kleinen Berge bewältigen musste. Da machen sich die guten Räder bezahlt, man fühlt sich bei schnellen Abfahrten sehr sicher.
Hier sind wir bei den Externsteinen bei Detmold, ganz interessant. Überhaupt war der Weg sehr abwechslungsreich. Nur leider gab es nicht so viele Campingplätze. Zweimal mussten wir wild campen, was ja so kein Problem ist, nur dass man keine Sanitäranlagen hat. Als wir beim Bauern zelteten , könnten wir uns mit dem Wasserschlauch abspritzen, das andere Mal haben wir uns in der noch ganz schmalen Ems gewaschen, ging auch.
Am 8.8. waren wir in der Nähe von Warendorf, dort waren nette Skulpturen in den Dörfern. Und in der Stadt fand gerade die Pferdeprozession statt, bei der viele Pferde, Reiter und Kutschen durch die Stadt fahren. Das war ein großes Ereignis. Das finde ich immer das beste auf einer Radreise, dass man unerwartete Ereignisse miterleben kann und nie weiß, wo man abends schläft.